Die Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg erhält eine Förderung von 1,5 Millionen Euro, um drei der drängendsten Herausforderungen der Augenheilkunde zu adressieren. Mit Forschungsprojekten zur Vermeidung von Transplantatabstoßungen, der Bekämpfung der Kurzsichtigkeit bei Kindern und der Heilung von Hornhautverletzungen ohne Nähte steht Freiburg vor möglichen Durchbrüchen in der Augenmedizin.

1,5 Millionen Euro für Freiburger Augenforschung
Die Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg erhält eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für drei aktuelle Forschungsprojekte, die zentrale Herausforderungen der Augenmedizin angehen: Transplantatabstoßungen, Kurzsichtigkeit bei Kindern und Hornhautverletzungen ohne Nähte. Diese Projekte haben das Potenzial, die Behandlung von Augenerkrankungen weltweit zu verändern.
Freiburger Forscher gegen Transplantatabstoßungen
Hornhauttransplantationen sind häufig mit dem Risiko der Abstoßung verbunden. Ein Freiburger Team hat vielversprechende Ergebnisse erzielt, um diesen Mechanismus gezielt zu beeinflussen. Mit einer Förderung von 400.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wird nun eine klinische Studie am Menschen folgen, um Hornhauttransplantationen sicherer zu machen.
Myopie im Kindesalter: Studie könnte Sehverlust verhindern
Kurzsichtigkeit (Myopie) nimmt weltweit zu, vor allem bei Kindern. In Freiburg wird untersucht, ob Atropin-Augentropfen das Fortschreiten der Myopie bei Kindern bremsen können. Mit einer Million Euro Förderung will die DFG zeigen, dass frühe Interventionen Langzeitschäden verhindern können.
Nahtlose Heilung von Hornhautverletzungen
Hornhautverletzungen werden häufig genäht. Freiburg forscht an einer Zelltherapie, die eine narbenfreie Heilung ermöglicht. Mit einer Förderung von 400.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) soll diese Technologie weiterentwickelt werden, um eine schnelle Wundheilung ohne chirurgische Eingriffe zu erreichen.