Augenoptiker sind mehr als Brillenverkäufer. Sie sind Hightech-Handwerker, Modeberater und Gesundheitshelfer in einem. Der ZVA informiert über ein Berufsfeld, das so vielfältig ist wie das Leben selbst. Die „Woche der Ausbildung“ (24.-28. März 2025) ist eine Chance, in dieses vielseitige Berufsfeld einzutauchen.

Warum Augenoptiker mehr sind als Handwerker
Augenoptiker sind wahre Alleskönner: Sie kombinieren technisches Know-how mit handwerklicher Präzision, medizinischem Wissen und einem ausgeprägten Gespür für Mode und Ästhetik. Sie sind Berater, Techniker, Designer und Problemlöser in einer Person. Ihre Arbeit reicht von der Hightech-Vermessung der Augen mit modernsten digitalen Messgeräten bis zur individuellen Anpassung von Sehhilfen und der umfassenden Beratung zu Augengesundheit.
Was macht den Beruf des Augenoptikers besonders?
Was diesen Beruf so besonders macht, ist die einzigartige Verbindung von Handwerk und Hightech. Mit Präzision und Sorgfalt fertigen sie individuelle Brillen an, passen Kontaktlinsen an oder entwickeln Spezialsehhilfen. Dabei sind sie nicht nur Techniker, sondern auch Psychologen, die auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Sie sind Modeberater, die die passende Fassung auswählen, und Kaufleute, die betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Diese Vielfalt macht den Beruf einzigartig und spannend.
Augenoptik als zukunftssicheres Berufsfeld
Die Augenoptik ist ein Zukunftsberuf mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten – von der klassischen Meisterausbildung über ein Studium im Bereich Optometrie bis hin zur Selbstständigkeit. Digitale Lehrstellenbörsen und Praktika bieten erste Einblicke in dieses abwechslungsreiche Berufsfeld. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) unterstützt dich auf deinem Weg mit umfassenden Informationen und Ressourcen.
Duale Augenoptik Ausbildung mit Perspektive
Die duale Ausbildung vermittelt umfassende handwerkliche, medizinische und kaufmännische Kenntnisse, ergänzt durch überbetriebliche Lehrgänge, in denen neueste Technologien und Verfahren gelehrt werden. Die Online-Plattform „be optician“ und die ZVA-Berichtsheft-App erleichtern den Einstieg und die Organisation der Ausbildung. Nach der Gesellenprüfung eröffnen sich zahlreiche Weiterbildungs- und Fördermöglichkeiten, bis hin zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Handwerk, wo die besten Absolventen ihr Können unter Beweis stellen.
Für wen ist der Beruf des Augenoptikers geeignet?
Wer Menschen helfen und gleichzeitig technisches und handwerkliches Geschick einsetzen möchte, findet in der Augenoptik seine Berufung. Ein guter Schulabschluss, naturwissenschaftliche Begabung und technisches Verständnis sind von Vorteil, aber vor allem das Interesse am Beruf ist entscheidend. Ein Praktikum kann dir helfen, herauszufinden, ob dieser vielseitige Beruf zu dir passt.
Die Augenoptik bietet eine außergewöhnliche Karrierechance für alle, die ein abwechslungsreiches, zukunftssicheres Berufsfeld suchen. Hier vereinen sich Handwerk, Technologie und Kundenkontakt zu einem einzigartigen Berufsbild. Wer Menschen helfen und gleichzeitig seine technischen und kreativen Fähigkeiten einsetzen möchte, könnte der Beruf des Augenoptikers genau das Richtige sein. Die „Woche der Ausbildung“ 2025 ist der ideale Startpunkt, um sich über eine Ausbildung in diesem Berufsfeld zu informieren.